Während drei Tagen, vom 14. bis zum 16. November 2025, präsentiert BuchBasel 100 Veranstaltungen für grosse und kleine Bücherfreund/innen mit rund 200 Autor/innen, Wissenschaftler/innen und Künstler/innen. Es gibt klassische Lesungen, Gespräche, experimentelle Literaturpräsentationen und Performances, Konzerte, digitale Literatur, partizipative Veranstaltungen, Kurse sowie Kinderveranstaltungen. Der Schweizer Buchpreis wird am 16. November verliehen.

Die diesjährige BuchBasel wird mit der schwedischen Comickünstlerin Liv Strömquist eröffnet. Ihre pointierten, feministisch-satirischen Graphic Novels verbinden Gesellschaftsanalyse, Popkulturreferenzen und frechen Humor. Und zum Abschluss am Sonntagabend ist der Literaturstar Colson Whitehead, zweifacher Pulitzer-Preisträger, zu Gast. Whitehead liest aus Crook Manifesto (Die Regeln des Spiels) – ein vielschichtiges New-York Panorama der 1960er, das die Geschichte eines Möbelhändlers erzählt, der zwischen ehrlicher Arbeit, kleinen Gaunereien und dem Sog des Verbrechens navigiert. Ein Roman über Moral, Klasse und Zugehörigkeit und gerade deshalb hochaktuell.
Zwischen Eröffnung und Abschluss gibt es viele weitere Highlights: Eine weitere internationale Grösse ist zum Beispiel Claudia Rankine die durch Citizen: An American Lyric bekannt wurde. Zusammen mit Johny Pitts spricht sie über Genregrenzen, Tabubrüche und formale Experimente. Wir freuen uns ausserdem über die Zusage des Booker Prize Trägers Georgi Gospodinov. Der Bulgare kommt mit seinem bisher persönlichsten Buch Der Gärtner und der Tod nach Basel: ein eindringliches Nachdenken über Verlust, Erinnerung und das Erzählen selbst. Am Festivalsamstag diskutiert er mit Christian Kracht über die Verbindung von Erinnern und Schreiben.
Aus der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur erwartet das Publikum ausserdem Sibylle Berg mit PNR: La Bella Vita – das den Abschluss ihrer Trilogie bildet und die Frage danach stellt, wie das schöne Leben nach der Revolution aussehen könnte. Zum Festivalprogramm gehören ausserdem Auftritte von Édouard Louis, Barbi Markovic, Anna Haifisch, Kate Zambreno, Gilda Sahebi, Juan S. Guse und vielen mehr.
pd



